Verkabelt

"Technikkultur"

21. November 2015

Halo 5: Guardians

Das Warten hat ein Ende. Der neue Teil von Halo, Halo 5: Guardians erscheint exklusiv für die Xbox One. Für mich, der noch nie so richtig Halo gespielt hat, eine komplett neue Erfahrung.

Einige Spielmechaniken wurden gegenüber den älteren Teilen überarbeitet – das Zielen mit Waffen macht nun in sehr vielen Situationen Sinn, mit der sogenannten Schubdüse kann man sich gerade im PvP oft einen Vorteil verschaffen, und auch im Nahkampf gibt es mit dem „Tod von Oben“ neue Möglichkeiten für spektakuläre Kills.

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Die Story-Missionen spielen sich sowohl alleine, als auch im Coop-Modus mit maximal 3 Mitspielern (nur online, kein Splitscreen) exzellent und ohne jeglichen Ruckler. Die Story in Halo 5 bezieht sich stark auf die Halo-Romane und handelt vom Verschwinden von Master-Chief und seinem Team Blau. Das United Nations Space Command – UNSC – schickt das Team Osiris los, um das Team Blau zu lokalisieren und das Geheimnis rund um das Verschwinden von Master Chief zu lüften. Tolles Gameplay, gepaart mit gut aufgearbeiteten Missionen machen sehr viel Spaß.

Aber auch in den verschiedenen PvP-Modi weiß Halo zu überzeugen: Für jeden Spielertyp ist zumindest ein Modus dabei, der richtig fordert. Für mich als absoluten Neuling war es sehr schwer sich gegen die Online-Gegner zu beweisen. Meine Lieblingsmodi im PvP waren Swat (Kopfschüsse) und Ausbruch (Rundenbasiert, nur ein Leben pro Runde, mehrere Modi zusammen).

Im Kriegsgebiet kann man sich durch Pakete und Punkte nach und nach bessere Ausrüstung besorgen, um dann größere Vorteile gegenüber den anderen Spielern zu haben. Das ist nur in diesem Modus möglich – in allen anderen Modi haben alle Spieler die gleichen Möglichkeiten, sich z.B. mit Waffen, in einer Partie zu verbessern. Im Kriegsgebiet kann man durch das Kaufen von Paketen – auch mit richtigem Geld – seinem Guardian extra Vorteile zu verschaffen.

Falls man genügend Freunde mit Xbox Live auftreibt, machen auch die eigenen Spiele nur mit Freunden sehr viel Spaß. Hier können jegliche Parameter wie Startwaffen, Karte, usw. beliebig verändert werden. In Kombination mit einer Xbox Party sind die eigenen Spiele mit Freunden mein absoluter Favorit in Halo 5.

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Alles in Allem ist Halo 5: Guardians ein sehr gelungener Exklusiv-Titel für die Xbox One. Eingefleischte Halo-Fans mussten zwar eine Zeit auf den Neuen Teil warten, wurden aber mit tollem Gameplay und durchgehend guter Bildwiederholungs-Rate belohnt. Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung für jeden Xbox One Gamer.

24. September 2015

Apple Watch – das Display am Arm

Fast auf den Tag genau sind es 4 Monate, die die Apple Watch bereits auf unseren Handgelenken sitzt. Zum Start der Uhr in Österreich  wollen wir einmal unsere Gedanken und Alltagserfahrungen zu Papier bringen.

 

Felix:

Als absoluter „nicht-Uhrenträger“ benötigt es ein paar Tage zur Eingewöhnung – heute ist die Uhr nicht mehr von meinem Handgelenk wegzudenken.

Innerhalb kurzer Zeit habe ich zwei Funktionen der Uhr zu schätzen gelernt: Die Uhr. Um schnell die Uhrzeit nachzusehen, eignet sich die Apple Watch natürlich perfekt. Benachrichtungen handelt die Watch sehr gut ab. Sobald eine Benachrichtung ankommt, spürt man ein leichtes tippen am Handgelenk. Arm heben, Benachrichtung ansehen, Arm fallen lassen. Ist es wichtig, greift man zum iPhone. Wenn nicht, dann eben nicht.
 Die Uhr schafft es, sich für ein paar Anwendungszwecke genau vor das iPhone zu quetschen. Viele Benachrichtungen sind es nicht wert, das iPhone aus der Tasche zu zücken – eine Armgeste geht flott und deutlich unauffälliger. Direkt antworten – zum Beispiel einer Nachricht – macht allerdings nur in wenigen Umständen wirklich mit der Uhr Sinn. Hier greift man doch besser zum iPhone.

Meine Apple Watch Sport Space Grey passt zu jedem Outfit und zu jedem Alltag. Ich habe sie mit dem Leather Loop in Schwarz noch einen tick stylischer gemacht – das Sport Band benutze ich nur mehr bei schwitzigen Angelegenheiten. Das Leather Loop fühlt sich einfach zu gut an – auch wenn der Preis der originalen Apple Armbänder sehr hoch ist: Die Qualität und der Tragekomfort überzeugen. Die Sport-Armbänder hier einmal ausgenommen.
Mit dem watchOS-Update am Mittwoch wird die Apple Watch noch besser. Native Apps, mehr Watchfaces und viele kleine Fehlerbehebungen – um nur ein paar der neuen Funktionen zu nennen. Im Großen und Ganzen will ich die Apple Watch nicht mehr missen. Es ist aber definitiv ein Gadget das man nicht brauch. ABER EBEN WILL!

 

Gerrit:

Mein Arm hat jetzt ein Display. Wahnsinnig aufregend und gleichzeitig eine neue, ungewöhnliche Erfahrung. Ich habe, ähnlich wie der Felix, kaum Armbanduhren getragen weil für mich der Mehrwert an Information und „Mode“ nie wirklich das Rennen machen konnten. Die Uhrzeit ist ein Häppchen an Auskunft welche zwar entscheidend für einen Moment sein kann, jedoch für mich kein eigenes „Gerät“ benötigte. Das iPhone in der Tasche zeigt mir die Zeit, alles weitere schien mehr übertrieben. Auch mit der Apple Watch hat sich diese Einstellung nicht geändert und genau deshalb musste die Watch für mich mehr können. Dieses Mehr fand ich in drei Funktionen, die so unscheinbar die eine auch wirkt, genau das Rennen machen um mir dauerhaft Freude zu machen.

 

Zunächst sind da die Benachrichtigungen. Text und manchmal auch Bilder auf dem Handgelenk sind eine extrem bereichernde Sache. Die „Mitteilungszentrale“ am Handgelenk ist ein Konzept, dass ich an Tage wo ich die Uhr nicht verwende(n kann) auch so sehr vermisse, dass es mich gerade zu nervös macht, nicht sanft am Arm gerüttelt zu werden um so eine neue Nachricht mitzubekommen. Auch macht die Watch einem im Umgang mit Nachrichten sensibler. Nicht alles was man auf dem iPhone sehen und erhalten möchte will auf die Watch – und umgekehrt.

 

BEI MIR HAT SICH AUSSERDEM BEWÄHRT, NICHT ALLE BENACHRICHTIGUNGEN AUF DIE WATCH DURCHZUPUSHEN. DAZU HABE ICH DIREKT NACH DEM KAUF ALLE APP-BENACHRICHTIGUNGEN DEAKTIVIERT UND DANN WIRKLICH NUR EIN PAAR WICHTIGE AKTIVIERT. SO VERMEIDET MAN DEN BERÜHMTEN NOTIFICATION-OVERLOAD. INSTALLIERE ICH MIR EINE APP, SCHAUE ICH GANZ GENAU, OB EINE BENACHRICHTIGUNG AUF DER WATCH SINNVOLL IST ODER NICHT. DABEI KOMMEN PRINZIPIELL APPS ÖFTER ZUM ZUG, WO MAN DIREKT IN DER BENACHRICHTIGUNG AUF DIESE REAGIEREN KANN. SO ZUM BEISPIEL BEI TWITTER, WO ES DIE MÖGLICHKEIT GIBT, DEN TWEET MIT EINEM KLICK ZU FAVORISIEREN.

HYPERTRONIUM – FABIAN PIMMINGER

Funktion Numero 2, die mir den Alltag erleichtert: Musikbedienung mittels der Watch. Wie schon erwähnt wirkt diese Möglichkeit gerade zu lächerlich um in einem Review Platz zu finden, soll jedoch die kleinen Tricks zeigen, mit denen man sich das Leben erleichtern kann. Gerade bei Aktivitäten im Haus bzw. auch beim Sport wo ich gerne zwischen Liedern wechseln bzw. in Podcasts vor- und zurückspulen möchte, ist die Bedienung der aktuell laufenden Musik einfach fantastisch. Je nach App werden die Buttons vom iPhone „übernommen“. Sprich bietet eine Podcastapp auch am iPhone die Möglichkeit 30Sekunden zu skippen so kann man dies auch auf der Watch durchführen. Die „normale“ Musikkontrolle vom iPhone wird hier quasi kopiert. Fantastisch.

Numero 3: Aktivitäten. Die drei magischen Ringe. Seit ich die Watch trage bemühe ich mich täglich meine Aktivitätsringe zu „füllen“. Sei es mit einem kleinen Spaziergang am Abend um die letzten 50 Kalorien zu sammeln oder einer ausgedehnten Radrunde um meine täglichen Trainingsminuten zu absolvieren. Kein Gerät hat mich bisher so motiviert mich zu bewegen und (sportliche) Aktivitäten zu genießen. Diese Ringe wirken wie ein Spiel, das es täglich zu meistern gilt. Apropos Bewegung: Runtastic mit WatchOS 2 ist fantastisch, aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr. Ganz nach J.R.R. Tolkien: Ein Ring sie zu knechten…

Für mich sind es also drei Funktionen die das Rennen um mein Handgelenk gemacht haben. Neben den Funktionen ist aber auch das Design „schuld“ daran, dass ich nach vier Monaten immer noch eine „Uhr“ trage. Unglaublich.
10. September 2015

Herbst Kollektion

Apple hat sich gestern ungefähr zwei Stunden Zeit genommen um ihre Produktlinie für den Herbst zu präsentieren. Wir haben ein wenig die Meinungen und Pressestimmen dazu sortiert und möchten einen kleinen Überblick geben…

@iPhone 6s (Plus)

Yes, the new iPhone 6S and iPhone 6S Plus look basically the same as their predecessors — but the changes Apple has made to the camera, processor, and even the basic build of these phones makes them something much more important. Even though they’re cosmetically similar, the changes this year put these iPhones into a different category entirely.

THE VERGE

@iPad Pro

Das 12.9-Zoll-Gerät entsteht zu einer interessanten Zeit. Es ist eines der Produkte, die trotz Millionen-Verkäufen mit rückläufigem Wachstum schwächeln und deshalb (in einigen Kreisen) in Zweifel gezogen werden. Das iPad Pro fühlt sich so an, als ob Apple jetzt mit ein bisschen produktiver Wut im Bauch dagegensteuert.

IPHONEBLOG – ALEX OLMA

@Apple TV

Apple TV is hot. I only got a brief period to play with it, but it seems fast, responsive, beautiful, and intuitive. It feels alive. If I worked at Apple I’d want to be on that team. On first impression, it is everything I wanted to see. It sounds like a small talented team got to build the Apple TV they wanted to see and use themselves. There is a clarity and vision to the entirety of its design. I think it exemplifies the best of Apple.

DARING FIREBALL

 

8. September 2015

Ulrich

Vergangene Woche habe ich mich mit der Annika von herpistolgo für Uni Vorbereitungen und zum Frühstücken im Cafe Ulrich getroffen. Vom Lokal habe ich schon einmal drüben bei coralandmauve gehört und war dementsprechend gespannt. Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen ein kurzer persönlicher Exkurs: es ist so gut wie unmöglich im 7. Bezirk einen Bankomaten zu finden. Vor allem nicht mittels Google oder Apple Maps. So viel dazu.

Das Kaffee liegt unmittelbar neben der St. Ulrich Kirche, was dem ganzen Ambiente einen gewissen nostalgischen Charme verleiht. Die Frühstückskarte wirkt sehr übersichtlich und es sollte für jeden etwas dabei sein.

Ich entschied mich für einen Cappuccino und die „Eierspeise“. Gute und solide Wahl. Da kann man (hoffentlich) auch nicht viel falsch machen.

Die Eierspeise war großartig und ich fand die Idee ein kleine Menge „Kürbiskernöl“ dazu zu reichen fantastisch. Das Vollkornbrot war nicht ganz mein Fall, aber das ist eine persönliche Vorliebe und könnte vermutlich auch anders bestellt werden.

Insgesamt ein sehr nettes Lokal für einen Start in den Tag oder zum „Business-Lunch“. Zu Fuß auch nach einem Shopping-Ausflug auf der Mariahilferstraße gut zu erreichen. Ich kann das sagen, ich war dort wegen dem Bankomaten. So schließt sich der Kreis.

DEN TEXT KANN MAN IM “ORIGINAL” AUCH BEI THEREDROOM FINDEN

7. September 2015

#refugeeswelcome – Mobilfunker

Wir haben den großen österreichischen Mobilfunkbetriebern eine Anfrage gesendet, ob und wie sie die Flüchtlingshilfe unterstützen bzw. unterstützen werden. Wir geben die Antworten, die wir (bisher) bekommen haben hier einmal weiter…

T-MOBILE ÖSTERREICH

T-Mobile arbeitet mit der Caritas in ganz Österreich zusammen, damit für die hier angekommenen Menschen Internetanschlüsse mit WLAN unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden können. Konkret stellt T-Mobile in den nächsten Tagen über die Caritas Daten-SIM-Karten für Handys und mehrere hundert Homenet-WLAN-Router ohne Datengrenze unentgeltlich so zur Verfügung, dass damit jeweils Familien oder andere Gemeinschaften Internetzugang haben. Wir wissen aber auch, dass zu den ganz großen Herausforderungen die Beschaffung von Wohnraum gehört, bei der T-Mobile mithelfen will. 

DREI AUSTRIA

 

Mit 3Hilft unterstützt Drei gemeinsam mit ausgewählten Partnerorganisationen konkrete Projekte für Menschen in Österreich. Lediglich im Rahmen der UNICEF-Nothilfepartnerschaft engagiert sich 3Hilft international. Von 3Hilft geförderte Projekte stehen in Zusammenhang mit Armut, Behinderung, Gewalt an Frauen und Kindern und (Aus)Bildung. Im Rahmen dieser sozialen Initiative hat Drei letztes Jahr ein Flüchtlingsquartier in Wien mit kostenlosem WLAN ausgestattet, das für die dortige Bildungswerkstatt verwendet wird und den Bewohnern Kontakt zu Familie und Freunden ermöglicht. Dieses Jahr wurden an Flüchtlingseinrichtungen spontan Initiative 100%-SIM-Karten gespendet. Für Herbst/Winter erarbeiten wir derzeit gemeinsam mit unseren 3Hilft-Partnerorganisationen ein Konzept zur Unterstützung von Flüchtlingen in Österreich. SIM-Karten mit geeignetem Tarif sind sicher ein Teil davon.

4. September 2015

Tu felix Apple Watch

Österreich bekommt allen Anschein nach die Apple Watch ab/am 15.9 zum Verkauf angeboten…

Wir haben dank einer gut informierten Quelle (Danke Alex) nun erfahren, dass die Apple-Watch am 15.9.2015 auch nach Österreich kommen wird. Ein Informant aus einer großen Elektrokette in Österreich hat uns via Facebook-Messenger genaue Einblicke über den Verlauf gegeben wie Apple mit den verschiedenen Geschäften verfahren wird. So soll es in jedem betreffenden Geschäft in Österreich einen eigenen Tresor und sogar einen eigenen Verkaufstisch für die Apple-Watch gegeben der am 15.9 aufgestellt werden soll.

MACMANIA

Auch wir haben uns ein wenig umgehört und würden mal sagen, die Aussagen klingen sehr plausibel. Mehr dazu gibt es aber womöglich sowieso schon am 9.September zu hören…

30. August 2015

Stockholm Calling

Knapp vier Tage verbrachte ich Ende Juli 2015 in Stockholm. Schon von Beginn an wusste die schwedische Metropole zu gefallen – mit Temperaturen, die gut 15 ° unter jenen der österreichischen Hochsommerhitze lagen. Stockholm hat einen exklusiven Flair, der Natur und Meer mitten in der Stadt mit skandinavischer Coolness und Weltoffenheit kombiniert.

Mit dem ersten Blick auf eine Stadtkarte wird sichtbar, dass Stockholm eigentlich IM Meer liegt. Davon wusste ich zuvor nichts, doch im Nachhinein kann ich sagen, dass Stockholm dank Fjord und vorgelagerten Inseln, von denen einige zur Innenstadt gehören, auf ganz natürliche Weise eine Metropole am und im Meer ist, wohingegen etwa die „Meeresstadt“ Venedig in das Wasser hineingezimmert wurde.

Stockholm

Betreffend Sightseeing von Gebäuden und Bauwerken bietet Stockholm Sehenswertes, jedoch keinen Überfluss. Schöne Hotel- und Theatergebäude finden sich in der Nähe der Insel Djurgården, auf der der Vergnügungsparks Gröna Lund liegt. Dieses Gebiet lässt sich wunderbar im Rahmen einer kurzen Bootsfahrt zwischen den Inseln besichtigen. Gebäude wie das Staatstheater und das älteste Hotel der Stadt, das Flaggen derer Länder, aus denen momentan Gäste einquartiert sind, gehisst hat, erinnern an frühere Zeiten, in denen Stockholm wohl noch relaxter war als heute (obwohl das kaum möglich scheint).

Vasa

Sehr imposant und weniger entspannt ist das Kriegsschiff Vasa, das in einem eigenen Museum am Hafen liegt. Das Schiff stammt aus der Zeit des dreißigjährigen Krieges, genauer aus dem Jahr 1628 und sollte durch seine immense Bewaffnung Schweden zum Sieg führen. Jedoch meinte es das Schicksal nicht gut mit Vasa, da es bereits nach wenigen hundert Metern Fahrt noch im Stockholmer Hafen unterging. Mehr als 300 Jahre vergingen bis das Schiff in den 1950er und 60er Jahren gefunden und aus dem Hafenbecken geborgen werden konnte. Das Schicksal meint es also zumindest mit den Menschen des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts besser und zeigt ihnen den beeindruckenden Wahnsinn des damaligen Krieges. Der Rest des dunklen Museums, der den Bau des Schiffes sowie die Folgen der Tragödie behandelt und damit Einblick in das Leben der damaligen Zeit gibt, gegen das unglaublich gut erhaltene, überaus stolze Schiff etwas untergeht, ist Vasa ein Muss für jeden Stockholm-Besucher.

Stockholm gibt auch kulinarisch einiges her. Von Köttbullar über fantastischen Fisch bietet die schwedische Küche Vieles zum Probieren. Ein Sinnbild dafür ist Östermalms Saluhall, eine Markthalle für Lebensmittel, von der auch das Beitragsbild stammt. Die Preise sind allerdings gehoben. Für 0,4 l Carlsberg waren in einem Restaurant in einer Mall 6 € fällig. Alkoholische Getränke kauft man in Schweden grundsätzlich im in staatlicher Hand befindlichen Systembolaget. Um dort einzukaufen muss man allerdings 21 sein. Im Supermarkt bekommt man nur Leichtbier und alkoholfreien Wein, sonst nichts.

Zum Abschluss bleibt zu sagen, dass die schwedische Hauptstadt immer für einen Besuch gut ist und mit etwa zwei Flugstunden von Wien keineswegs zu weit weg. Als letzter Punkt noch: Ob es stimmt, dass so gut wie alle Schwedinnen umwerfend schön sind? Ich beantworte das einmal vorsichtig mit ja, aber überzeugt euch auf jeden Fall selbst!

26. August 2015

Motto am Fluss

Vor einiger Zeit war der Liebsten und mir nach einem Frühstück in der Stadt. Wien versteht sich. Nachdem wir uns beide durch unzählige Blogeinträge gelesen haben und wir eigentlich eh schon viel zu spät dran waren für die erste Mahlzeit am Tag, blieb „nur mehr“ das „Motto am Fluss“ übrig. Also rein nach Wien (so sagen wir Landleute das).

Das „Motto am Fluss“ befindet sich gegenüber vom Schwedenplatz, ein Ort der jedem ein Begriff sein sollte, im oberen Teil der „Schiffstation“ für den Twin-City Liner. Das Lokal an sich hat einen sehr angenehmen Außenbereich mit Blick auf den Donaukanal sowie einen Innenbereich der seine eigene Gliederung in „Restaurant“ und „Cafe“ hat. Frühstück gibt es bis 16:00 Uhr was schon mal großartig ist. Ich bediente mich der wundervollen Mahlzeit mit dem Namen „Heimathafen“. Weiches Ei/ Handsemmel / Croissant / hausgemachte Nougatcreme (!)/ Marmelade/ Honig / Butter. Dazu kam bei mir noch eine Portion Camembert, so für den sauren Ausgleich und diverse Getränke (Kaffee, Saft,…).

Groß muss man so zu Dingen jetzt nicht viel sagen. Man kann bei dieser Auswahl auch wenig falsch machen. Hofft man. Dennoch muss ich eine Sache ganz lobend herausstreichen. Die „Saucen“ (Nougatcreme/ Marmelade/ Honig) kamen in eigenen kleinen „Töpfen“ welche von der Menge mehr als ausreichend waren. Kein Sparen am falschen Platz. Sehr löblich. Außerdem war die Nougatcreme ein Traum. Eine Mischung aus Pudding und Nutella. Göttlich. Ein Gedicht.

Die Atmosphäre ist cool. Fast schon ein wenig zu cool, aber dennoch im Rahmen. Service war „on Point“ wie man so schön sagt. PS: Die Burger, die an uns vorbeigetragen wurden schauten auch alle sehr schmackhaft aus…

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28. Mai 2015

Pixelmator Universum

 

Pixelmator ist mein „go-to“ Grafikbearbeitungsprogramm am Mac und hat in meinem Workflow schon lange, behäbige Software wie Photoshop oder GIMP ersetzt. Aktuelle Features die auf der Basis von OSX aufbauen und rasche Integration auch von Hardwareerneuerungen (Stichwort: „Force Touch Trackpad“) machen hier das Rennen. Meistens berühre ich mit meinen Aufgaben, vor allem hier fürs Blog, nicht einmal annähernd die Spitze des Eisbergs an Möglichkeiten, man kann jedoch auch simple Aufgaben, schnell und effizient lösen.

Zum Start des iPad Air 2, vergrößerte Pixelmator sein Sortiment und machte das Erlebnis auch auf für das iPad zugänglich. Nun einige Monate später kommt die Version für das iPhone hinzu. Software die den Unterschied macht zwischen iOS und dem Rest der Welt und einen Einblick gibt wohin diese oft beschworene „Produktivität“ auf mobilen Geräten gehen könnte.

27. April 2015

Flatschers Bistrot

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Letztens war ich mit guten Freunden im Flatschers Bistrot (in Wien). Nach dem doch recht ansehnlichen Erfolg des “Stammlokals” in der Kaiserstraße eröffnete der Besitzer ca. 200Meter weiter ein zweites (kleineres) Lokal. Nachdem wir alle bereits mehrmals im Hause Flatschers zu Gange waren, wollten wir nun das neue Bistrot ausprobieren. Tischreservierung ist sehr essentiell in beiden Lokalen und durchaus eine wichtige Sache, wenn man einen guten Platz bekommen möchte.

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Wir hatten für vier Leute reserviert, kamen jedoch nur zu dritt, nachdem jemand aus der Gruppe verhindert war. Das “französische” Lokal wirkt auf den ersten Blick wie eine sehr geräumige Bar. Beim Reingehen steht man direkt an einer großen Theke hinter der sich eine Art “Bücherregal” mit Getränken befindet. Eine kleine Leiter zum Erreichen dieser Getränke rundet das Bild ab. Der Platz, welcher uns zugewiesen wurde, war für drei Personen gerade so akzeptabel, unsere ursprüngliche Idee zu viert anzukommen, wäre hier bezüglich der Tischsituation spannend geworden. Die Kellner wirken sehr engagiert, jedoch zu “kumpelartig” was ich nicht wirklich ausstehen kann. Meine Freunde hatte ich mit, da muss man mir nicht das Gefühl vermitteln ein weiterer würde mir das Essen servieren. Dennoch eine sehr ordentliche Bedienung, jedoch bei vollem Lokal oftmals ein wenig überfordert (1-2 Kellner mehr würden hier sicher nicht schaden). Als Vorspeise hatten wir die “Flatschers Vorspeisen Variation (für 4 Personen)“, bestehend aus gegrillten Jakobsmuscheln – Garnelen vom Lavasteingrill und Beef Tartare.

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Für 4 Personen eine überschaubare, aber nicht zu kleine Portion. Qualität und Geschmack wie gewohnt hervorragend. Danach entschieden wir uns alle drei für das “Entrecôte” (Rib Eye Steak), obwohl wir auch alle mit dem “La mer et la terre” (Steak + Meeresfrüchte) liebäugelten. Das Steak war wie gewünscht (Medium) perfekt gebraten und ich hatte zwei Saucen (große Empfehlung BBQ) sowie hausgemachte Pommes dazu.

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Ein sehr rundes und zartes Hauptgericht. Bezüglich Getränke hatten wir zu den Hauptspeisen ein Augustiner Helles und zwischendurch einen GinTonic. Ein, zwei Worte dazu. Das Bistrot bemüht sich darum eine formidable Ginkarte anzubieten. Dies gelingt ihnen auch, jedoch die Preisgestaltung lässt ein wenig Rätsel über. Jeder Gin + Tonic (hier gibt es auch eine größere Auswahl) kostet 9,50€. Egal ob man nun den obligatorischen Gordens Gin oder einen Monkey47 bestellt.Vorsicht bzw. gute Auswahl sind hier gefragt. Eine Einteilung in Preiskategoriern 4€/7,50€/9,50€ für die verschiedenen Gins wäre hier sicherlich ein besserer Weg. Ich genoss einen Elephant Gin mit Fever Tree Tonic.  Sehr rund und der Eigengeschmack fügt sich wohlig ins Gesamtbild ein. Die Nachspeise nahmen wir wieder in der Variation (mit dem klingenden Namen Dessert-Étagère). Schokoküchlein, Apfelküchlein und Eclair (mit Schoko). So konnten wir uns gut durchprobieren.

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Insgesamt ein sehr gelungener Abend und ein nettes Lokal um, so wie in unserem Fall, mehrere Stunden gemütlich zusammenzusitzen und über Gott und die Welt zu sinnieren. Nebenbei gibt es hevorragendes Essen und ein wenig Frankreich im 7.Wiener Gemeindebezirk.

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