Dies ist ein Gastbeitrag von Guido Bluemlein. Mehr Informationen zu seinem Schaffen und seiner Person gibt es weiter unten zur freien Entnahme.

Der Apfel im Zeichen der Datensammelwut.


Wohl eher ungewollt steht der Hersteller des iPhones derzeit in der Kritik der Datenschützer. Nach dem “Big Brother” Award, den das Unternehmen aus Cupertino in den letzten Wochen in “Empfang” nehmen musste, will man nun einen weiteren Beweis gesichtet haben, dass Apple den Titel einer “Datenkrake” verdient.

Reine Panikmache, oder doch begründete Beweislage? Auf jeden Fall eine schlagzeilenträchtige Geschichte, bei der das Apple iPhone angeblich klammheimlich das Bewegungsprofil seiner jeweiligen Nutzer aufzeichnet und diese speichert, mitsamt Zeit- und Ortsangabe. Hört Hört, ein Aufschrei geht durch die Reihen der Datenschützer.

Andererseits sollte es doch seit geraumer Zeit (spätestens seit iOS 4) bekannt sein, dass das iPhone die Ortsangabe ermittelt und an das Unternehmen mit dem Apfel-Logo überträgt, sofern der User dies mit seiner Zustimmung auch explizit zulässt. Fraglich ist lediglich doch nur, warum der Hersteller des Erfolgstelefons das Bewegungsprofil in einer Datenbank speichert. Eine offizielle Antwort seitens Apple steht derzeit noch aus. Fraglich ob es sich dabei um einen Bug im iOS handelt oder doch andere Gründe dahinter stehen.

Für die Datenschützer und Apple-Hasser zumindest ein gefundenes Fressen.

 

Guido Bluemlein:

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Redakteur bei apfelnews.eu

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